Chronik Wasserversorgung

Aus den Annalen der Stadt Landau geht hervor, dass im 19. Jahrhundert eine anhaltende große Wassernot herrschte. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde mit dem Aufbau einer Zentralen Wasserversorgung begonnen.

1912
Fertigstellung der ersten Wasserversorgung bestehend aus einem Brunnen mit Pumpstation in der Zanklau einem Hochbehälter in Landau/Süd,
Fassungsvermögen 400 m³
Rohrleitungsnetz insgesamt 7.525 m
versorgte Einwohner 1912 = 2700
Verbrauch pro Kopf 60 - 80 l/d
1950
Zweizonenbetrieb durch Bau eines 2. Hochbehälters mit 500 m³ im "Brunnergarten".
1962
Baubeginn von 2 Flachbrunnen in der Kronawittau, Zuspeisung im Jahr 1968.
1969
Fertigstellung des Isardükers (Verbindungsleitung der Aufbereitungsanlage Kronawittau mit dem Hochbehälter Marienhöhe).
1970
Markt Pilsting wird Wasser-Kunde.
1970
Weiterer Hochbehälter in der Marienhöhe mit 1000 m³ Fassungsvermögen und Erweiterung des Hochbehälters Landau /Süd um 450 m³.
1971
Die neue Aufbereitungsanlage in der "Kronawittau" wird fertiggestellt.
1975
Gefährdung der Wasserschutzzone durch einen Ölunfall eines Industriebetriebes, die Flachbrunnen weisen gottlob keine Verunreinigung auf.
1983
Baubeginn der neuen zwei Tiefbrunnen in der Kronawittau; Zuspeisung im Jahr 1987.
1985
Bruch des Isardükers, Provisorium und Neubau des neuen Isardükers gewährleisten wieder die Wasserversorgung der Stadt.
1986
Die Landwasserversorgung wird aufgebaut. Der Anschluss der Stadtteile Thalham und Oberframmering ist der Beginn eines über 10 Jahre andauernden Großprojekts, das alle Ortsteile der Stadt Landau (ausgenommen Nieder- und Oberhöcking - eigene Wassergenossenschaft) und der Wassergastversorgung der Wassergenossenchaft Zeholfing miteinbezieht.
1987
Zuspeisung der Brunnen III und IV "Kronawittau".
1989
Fertigstellung Neubau Druckbehälter-Pumpwerk beim Wasserturm Fichtheim.
1992
Ein weiterer Brunnen wird notwendig: in der "Pöringerschwaig" wird der Brunnen V gebaut; Zuspeisung 1996.
1995
Verbindungsleitung vom neuen Brunnen V zur Kronawittau und Erweiterung der Aufbereitungsanlage.
1996
Zuspeisung Brunnen V.
1998
Behältererweiterung des Hochbehälters Landau/Süd um 1.200 m³; Fertigstellung im Jahr 1999.
1999
Inbetriebnahme des neuen Druckbehälterpumpwerkes in der Zanklau.
2002
Bau der Wasserleitung nach Kleegarten
2003
Behältererweiterung des Hochbehälters Landau/Marienhöhe um 1.200 m³
2007
Mit dem Anschluß des Ortsteils Steinbeißen über Haunersdorf endet der Ausbau der Landwasserversorgung.
2008
Die Stadtwerke versorgen derzeit rund 13.000 Einwohner der Stadt Landau mit einer
Gesamtlänge Rohrleitungsnetz von über 220 Kilometer und
ca. 3.900 eingebauten Wasserzählern
1 Aufbereitungsanlage
3 Brunnen max. Ergiebigkeit m³/Tag 8.640
3 Hochbehälter; Speicherraum m³ 4350
6 Pumpwerke / Druckerhöhungsanlagen
Betriebsdruck im Netz von 2,5 bis 12 bar